Das Jahr 2025 neigt sich seinem Ende entgegen. Rückblickend wurde es durch eine komplexe Polykrise geprägt. Anhaltende politische Konflikte, sich verschlimmernde Krisen und wachsende Risiken durch Naturkatastrophen bildeten die Herausforderung für die Menschheit.
Es offenbart sich uns eine Welt, die aus den Fugen geraten scheint. In einigen Regionen wechselten sich in den letzten Jahren die Krisen ab. So zum Beispiel in der Sahelzone, eine Region, die in der öffentlichen Berichterstattung kaum noch Erwähnung findet. Die letzten Jahre dort waren geprägt von Dürreperioden, Überschwemmungen und bewaffneten Konflikten.
Millionen Menschen sind auf der Flucht. Sie hoffen einen Ort zu finden, an dem es Frieden, Sicherheit und genügend Nahrung gibt. ADRA hilft dabei, solche Orte zu schaffen.
In der Gemeinde Kongoussi im Norden Burkina Fasos haben sich Frauen zusammengeschlossen, um gemeinsam Gemüse anzubauen. Viele von ihnen sind Geflüchtete, die durch Konflikte alles verloren haben. Andere stammen aus der Region. Heute arbeiten sie Seite an Seite – ohne Unterschiede, mit einem gemeinsamen Ziel: ihre Familien zu ernähren und sich eine bessere Zukunft aufzubauen.
Saatgut, Werkzeuge und eine motorbetriebene Wasserpumpe, Schulungen zu nachhaltigem Anbau, biologischem Dünger und Krankheitsprävention halfen den Frauen, ihr Wissen zu erweitern und ihre Erträge zu steigern. All das wurde durch das dortige ADRA-Projekt ermöglicht.
Doch es sind nicht nur die sichtbaren Erfolge, die die Menschen auf den Feldern sehen. Aus den Erlösen, die durch den Verkauf des Gemüses erwirtschaftet werden, kann den Kindern ein Schulbesuch finanziert und Kleidung gekauft werden. Und die Veränderung geht noch tiefer. Wo früher Angst und Misstrauen herrschten, wächst nun Vertrauen.
„Bei uns gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Einheimischen und Geflüchteten“, sagt Emilie Sawadogo, Vorsitzende der Frauenkooperative NERWAYA, die von dem ADRA-Projekt unterstützt wird. „Wir teilen dieselben Sorgen und dieselbe Freude. Das hat uns zusammengeschweißt.“
Das Projekt ist Teil eines großangelegten Projektes, welches ADRA neben Burkina Faso auch in Mali und Mosambik umsetzt.
Möglich geworden ist das durch Eure finanzielle Unterstützung. ADRA leistet Hilfe, die ankommt und Samen setzt, um den Herausforderungen zu begegnen.
Viele Menschen auf dieser Welt gedenken gerade in den jetzigen Tagen an einen Samen, der, wie in der Bibel beschrieben, vor mehr als 2000 Jahren, gesetzt wurde. Durch diesen Samen, Jesus Christus, sollten Brücken zwischen den Menschen errichtet werden. ER, auch als Friedefürst bezeichnet, hat der Menschheit das „große Licht“ der Hoffnung gebracht.
Christen sollten in seine Fußstapfen treten. In Matthäus 25,40 baut er selbst eine Beziehung zu den „Geringsten“ dieser Welt. Und er spricht aus: „Was ihr getan habt, einer meiner Geringsten, das habt ihr mir getan.“
Dieser Gedanke sollte gerade in den Tagen zum Jahresausklang unser Begleiter sein. Lasst uns auf diesen Vers aufbauen und ihn zum Ansporn von Taten werden lassen! Helft bitte weiterhin mit, dass wir Gemeinsam daran bauen können, diese göttliche Sichtweise zum Segen für andere werden zu lassen!
Vielen Dank für Eure Unterstützung!
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