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Einweihung des neuen Verbandsgebäudes |   Heute gepostet

Einweihung des neuen Verbandsgebäudes

Am vergangenen Mittwoch wurde die neue, nun gemeinsame Dienststelle des Nordeutschen und Süddeutschen Verbandes unserer Freikirche in Deutschland eingeweiht. Die Verwaltungsdienststelle ist auf dem Campus des adventistischen Schulzentrums Marienhöhe in Darmstadt angesiedelt. Zu diesem Zweck wurde ein ehemaliges Internatswohnheim zu einem Bürogebäude umgebaut. Die Einweihungsfeier fand in unserem benachbarten Gemeindezentrum statt. Davor und danach hatten Besucher die Gelegenheit, die Räumlichkeiten der neuen Dienststelle zu besichtigen.

In seiner Andacht betrachtete Johannes Naether, Präsident des Norddeutschen Verbandes der Freikirche, das Zusammenspiel von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Leben eines Menschen und übertrug deren Wechselwirkung auch auf das Leben einer Kirche.

Anschließend gab Werner Dullinger, Präsident des Süddeutschen Verbandes der Freikirche, einen Einblick in die Vorgeschichte der gemeinsamen Dienststelle der Verbände. Diese hängt eng mit der Entwicklung der Organisationsstruktur der Freikirche in Deutschland zusammen.

Bei der Einweihungsfeier waren auch Vertreter anderer Kirchen anwesend, die Grußworte sprachen. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland, der Anglikaner Reverend Christopher Easthill, reflektierte über die Herausforderung eines Kirchenumzugs an sich und sagte, so etwas sei ein historischer, mutiger Schritt und gratulierte dazu. Er dankte für das Engagement der Adventisten als Gastmitglied der ACK seit 1993. James Ros, Mitglied im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden und Vorstandsmitglied der Vereinigung evangelischer Freikirchen (VeF), betonte, dass die Adventisten von der VeF als wichtige Stimme wahrgenommen würden. Er hob ihre Liebe zur Bibel, ihr soziales Engagement, ihre ganzheitliche Lebensweise und ihre Erwartung der Wiederkunft Christi hervor. Außerdem lobte er die vorbildliche Arbeit in der Prävention sexueller Gewalt und sagte abschließend: „Wir können in unserem Land noch mehr Adventgemeinden gut gebrauchen.“

Dr. Lothar Triebel, Leiter des Referats Freikirchen beim Konfessionskundlichen Institut (Bensheim), lobte die gute Arbeitsbeziehung zwischen dem Institut und der Freikirche. Zusammenlegungen von Kirchenorganisationen würden meist eher aus Not geschehen, bei den Adventisten sei dies aber nicht so. Am Schluss regte er ein Fußballspiel von evangelischen gegen adventistische Pastoren an.

Auch der Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) in Deutschland, Dr. Ralf Grünke, sprach freundliche Segenswünsche und überreichte als Gastgeschenk eine Nachbildung der Statue „Segnender Christus“ von Bertel Thorvaldsen.

Schließlich übermittelte Claude Richli, langjähriger, ehemaliger Mitarbeiter der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz), der seinen Ruhestand in Deutschland verbringt, die Gratulation der Generalkonferenz zur Eröffnung der neuen Dienststelle und ermutigte zum nächsten Schritt – dem offiziellen Zusammenschluss der Verbände.

Die Feierlichkeiten wurden durch Musikstücke von Ismael Grenz (Saxophon) und Nathanael Riedel (Klavier) bereichert. Am Ende sprach Wolfgang Schick, Finanzvorstand der beiden deutschen adventistischen Verbände, ein Segensgebet.

Weitere, ausführlichere Informationen findet sich im Beitrag unseres Adventistischen Pressedienstes hier auf dieser Seite.

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