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Gottesdienst zum Thema End-it-Now auf der Marienhöhe |   Heute gepostet

Gottesdienst zum Thema End-it-Now auf der Marienhöhe

Im Rahmen des weltweiten enditnow®-Sabbats findet am Samstag, 22. August auch auf der Marienhöhe ein Gottesdienst statt. In ihrer Predigt mit dem Titel "Mitgefühl verändert – Wie Gottes Liebe Gewalt überwindet" spricht Dany Candeo, die Abteilungsleiterin für Frauenarbeit in unserer Kirche in Deutschland, über einen Gott, der dich sieht.

Mitten in einer Welt, in der Ausgrenzung, Gleichgültigkeit und Gewalt zum Alltag vieler Menschen gehören, erzählt die Bibel von einem Gott, der hinsieht. Einer der bewegendsten Sätze der Bibel stammt ausgerechnet von einer Frau, die Missbrauch, Angst und Flucht erlebt hat: „Du bist ein Gott, der mich sieht.“

Was verändert sich, wenn Menschen einander mit den Augen Gottes begegnen? Warum beginnt Prävention nicht erst mit Konzepten und Regeln, sondern mit einer Haltung des Mitgefühls? Und wie können unsere Gemeinden zu Orten werden, an denen Menschen Schutz, Würde und Hoffnung erfahren?
Diese Predigt lädt dazu ein, Gottes Herz für Menschen neu zu entdecken. Sie verbindet die biblische Geschichte Hagars mit dem Leben Jesu und zeigt, warum Mitgefühl weit mehr ist, als ein schönes Gefühl – es ist eine Kraft, die Menschen verändert und Gewalt den Nährboden entzieht.

Herzliche Einladung zu einem Gottesdienst, der ermutigt, herausfordert und Hoffnung schenkt.

Nachmittagsprogram
Am Nachmittag findet unter der Leitung von Family & Friends - Austausch und Impulse ein spezielles Programm zu dem Thema für Familien mit Kindern statt. Dabei gibt es ein interaktives Programm für Kinder ab 6 Jahre und ihre Eltern mit Dany Canedo. Weitere Informationen dazu hier in unserern Veranstaltungen.

Weitere Informationen: enditnow – Gemeinsam Gewalt beenden
Gewalt hat viele Gesichter. Sie betrifft Menschen jeden Alters und Geschlechts, richtet sich weltweit jedoch nach wie vor überproportional gegen Frauen und Mädchen. Auch in Deutschland ist Gewalt für viele Frauen trauriger Alltag: Jede dritte Frau erlebt im Laufe ihres Lebens geschlechtsspezifische Gewalt – von häuslicher, körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt über Stalking und digitale Gewalt bis hin zu Menschenhandel, Zwangsheirat, weiblicher Genitalverstümmelung oder Femiziden. Nahezu täglich versucht ein (Ex-)Partner, eine Frau zu töten; etwa jeden zweiten Tag endet diese Gewalt tödlich.
Jede Form von Gewalt verletzt die von Gott gegebene Würde des Menschen und widerspricht seinem Wesen. Deshalb dürfen wir Gewalt weder verharmlosen noch verschweigen.

2009 rief die Generalkonferenz der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gemeinsam mit der Abteilung Frauen und ADRA die weltweite Initiative enditnow® ins Leben. Sie macht Gewalt sichtbar, stärkt Betroffene und befähigt Gemeinden, Verantwortung zu übernehmen.

Heute ist enditnow ein fester Bestandteil der Präventionsarbeit der Freikirche. Gemeinsam mit dem Präventionskonzept fördert die Initiative eine Kultur des Hinsehens, des Schutzes und der Verantwortung. Prävention beginnt dort, wo Menschen Grenzen achten, Macht verantwortungsvoll einsetzen und den Mut haben, hinzusehen und zu handeln.

  • enditnow ermutigt Gemeinden,
  • Gewalt nicht zu verschweigen,
  • Betroffenen zuzuhören und sie ernst zu nehmen,
  • Grenzverletzungen frühzeitig zu erkennen und
  • eine Kultur der Achtsamkeit, des Respekts und des Schutzes zu leben.

Deshalb wird enditnow auch künftig ein fester Bestandteil der Arbeit der Abteilung Frauen sein. Materialien, Impulse und Aktionen unterstützen Gemeinden dabei, sich gemeinsam für ein gewaltfreies Miteinander einzusetzen. Denn Gewalt darf niemals das letzte Wort haben!

Weitere Informationen dazu unter frauen.adventisten.de/enditnow.

 

 

 


Veröffentlicht in: Gemeinde Jugend